Wirtschaft Konkret Nr. 104 - Im sicheren Hafen

Im sicheren Hafen

Die richtige Finanzierung für hohe Risiken im Auslandsgeschäft

Export als Wirtschaftsmotor

Die deutsche Volkswirtschaft ist so stark international verflochten wie wohl keine sonst. Deutschland ist die zweitgrößte Handelsnation auf der Welt. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Außenhandel verdreifacht. 2007 wurden Waren und Dienstleistungen für 1.140 Milliarden Euro in alle Welt exportiert und für 970 Milliarden Euro importiert. Der Export ist Konjunkturmotor und lieferte in der Vergangenheit selbst bei ungünstiger Weltkonjunktur die Initialzündung für einen neuen Konjunkturzyklus. Er ist die Stütze der Beschäftigung, fast jeder vierte Arbeitsplatz hängt heute davon ab.

Auch in den kommenden Jahren wird die Bedeutung des Außenhandels weiter zunehmen. Für viele Firmen, insbesondere immer mehr Mittelständler, wird es die einzige Möglichkeit sein, den Umsatz auszuweiten und nicht selten sogar die Existenz des Unternehmens zu sichern. Das Auslandsgeschäft wird vielleicht die wichtigste Schubkraft für die Wirtschaft der Bundesrepublik sein, denn:

  • Der größer gewordene europäische Binnenmarkt bietet noch mehr Chancen für den freien Verkehr von Waren und Dienstleistungen.

  • In den Staaten Mittel- und Osteuropas finden deutsche Unternehmen neue Märkte.

  • Lange abgeschottete Länder wie China oder die Nachfolger der ehemaligen Sowjetunion forcieren den Warenaustausch.

  • Die Erkenntnis, dass freier Handel den Wohlstand fördert, setzt sich weltweit immer stärker durch.

  • Die Reformen in vielen Ländern Südamerikas, Afrikas und Asiens eröffnen neue Chancen für deutsche Unternehmen.

  • Das Internet schafft noch bessere Möglichkeiten, Geschäfte in aller Welt zu tätigen.
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