Im sicheren Hafen
Die richtige Finanzierung für hohe Risiken im Auslandsgeschäft
Editorial: Schutz vor unkalkulierbaren Schäden
Im Ausland liegen große Chancen. Es ist schon beinahe eine Binsenweisheit, dass deutsche Unternehmen in Zukunft noch mehr als bisher das Geschäft jenseits der Grenzen suchen werden – gerade mittlere und sogar kleine Betriebe, die den Sprung eher scheuen. Die Gründe für die bisherige Zurückhaltung sind einleuchtend: Je größer die Chancen, desto größer auch die Risken, die man tragen muss.
Die Risiken sind vielfältig: Der Kunde kann nicht zahlen, er kommt noch vor der Beendigung des Geschäfts in unerwartete wirtschaftliche Schwierigkeiten. Zu den kaufmännischen Unwägbarkeiten kommen die politischen. Im Geschäft mit ausländischen Kunden ist es deshalb ganz besonders wichtig, sich vor finanziellen Schäden zu schützen, die schneller als gedacht zur existenziellen Krise führen können.
Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten: Formen der Absicherung, von der privaten Kreditversicherung bis zur staatlichen Deckung und die verschiedensten Möglichkeiten der Finanzierung – auf den individuellen Fall zugeschnitten, von den Fristen bis zur Art des Geschäftes. Hohe Anforderungen an ein Unternehmen, insbesondere dann, wenn nicht gut besetzte Spezialabteilungen sich um jedes Detail kümmern können.
Deshalb sollte jeder Unternehmer zumindest die grundsätzlichen Möglichkeiten kennen, um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen. Welche Papiere werden gebraucht? Was muss mindestens drinstehen? Und wo sind im Ernstfall die Haken? Die vorliegende Broschüre gibt einen klaren Überblick über die wichtigsten Bedingungen. Sie hilft, das schwierige Exportgeschäft zu einem profitablen Wachstumsmotor zu machen.
Rainer Hupe
Chefredakteur

