Auf der sicheren Seite
Der richtige Schutz vor Forderungsausfall und seinen Folgen
Editorial: Schutzwall gegen äußere Gefahren
Ein gutes Geschäft hängt von vielen Bedingungen ab, zum Beispiel auch von einer guten Finanzierung. Wenn die Konkurrenz immer schärfer wird, der Kampf um die Kunden immer härter, dann kommt es nicht nur darauf an, gute Produkte zu bieten, sondern auch einen guten Service rundherum, nicht selten also eine passende Finanzierung für den Deal.
Deswegen, und nicht nur aufgrund der restriktiveren Kreditvergabe der Banken, wird der Lieferantenkredit zu einem immer wichtigeren Instrument der Finanzierung und Liquiditätssicherung, gerade für kleinere und mittlere Unternehmen. Die Lieferantenkredite summieren sich in Deutschland inzwischen zu einem Betrag von rund 280 Milliarden Euro, mehr als die Banken an kurzfristigen Krediten ausgeben. Entsprechend groß ist die Bedeutung des Postens „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ in den Bilanzen vieler Unternehmen.
Das ist die eine Seite. Die andere: Ein relativ hohes Niveau von Insolvenzen trotz wirtschaftlicher Erholung, immer schlechtere Zahlungsmoral bis hin zur vorsätzlichen Zahlungsverzögerung in großen Unternehmen und ein wachsendes Auslandsgeschäft mit immanent größerem Risikopotential. Das heißt, die Gefahr des Totalausfalls von Forderungen mit möglicherweise existenziellen Risiken nimmt für die Unternehmen ständig zu.
Und wie kann man sich dagegen schützen? Mit einem professionellen Forderungsmanagement, das nicht nur die Risiken minimiert, sondern gleichzeitig auch zur Steigerung des Unternehmenswertes beiträgt. Das ist in Deutschland noch nicht so weit verbreitet, wird aber immer wichtiger, wie Inkassomanager und Insolvenzverwalter einhellig erklären. Die vorliegende Broschüre beschreibt die wichtigsten Regeln und Grundsätze für ein erfolgreiches Forderungsmanagement.
Rainer Hupe
Chefredakteur

